Wissen wer der Vater ist
In Deutschland ist die künstliche Befruchtung inzwischen schon eine Routine. So kommt jedes hundertste Kind mithilfe der Reproduktionsmedizin zur Welt. Allerdings stellt sich bei diesen Kindern im Laufe ihres Lebens auch eine wichtige Frage. “Wer ist eigentlich mein Vater?” Jedes Kind hat einen Anspruch darauf, dies zu erfahren. Es ist nicht zulässig, dass der Spender bei einer heterogenen Insemination anonym bleibt. Zugunsten des Kindes besteht immer ein Anspruch auf Nennung des Spendernamens. Bei der gestellten Frage geht es nämlich auch um die Identität des Kindes. Es möchte wissen, wie der biologische Vater aussieht und wie er lebt, welchen Beruf er ausübt und ob er vielleicht dementsprechend auch Halbgeschwister hat. Was den Beruf angeht ist es sicherlich egal ob er nun Arzt, Betriebswirt oder Maurer ist. Wichtig ist nur, dass die Identität geklärt wird.
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