In-Vitro Fertilisation

Hierbei handelt es sich wohl um die bekannteste Methode der künstlichen Befruchtung. Die dem Mann entnommenen Spermien werden mit einer Eizelle im Reagenzglas zusammengeführt.
Dabei werden vorher die Spermien überprüft. Eine Chromosomenuntersuchung kann feststellen, ob schwere vererbbare Krankheiten auftreten könnten. Bei der Frau wird die Eigentätigkeit der Eierstöcke durch die Gabe von Medikamenten gedrosselt, damit mehr als eine Eizelle heranreifen kann. Das erhöht die Chancen der künstlichen Befruchtung.
Durch eine Hormonbehandlung werden dann bei der Frau mehrere Eizellen zur Reifung gebracht. Wenn der Eisprung stattgefunden hat werden die Follikel unter Vollnarkose punktiert und ihnen wird die Follikelflüssigkeit entnommen.
Die gewonnenen Eizellen werden dann mit den Spermien im Reagenzglas zusammengeführt und ungefähr 40 bis 50 Stunden später in die Gebärmutterhöhle der Frau eingesetzt. Die Erfolgsrate beträgt 50 bis 70 Prozent.

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